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Alle Leistungen

Störungssuche & Automatisierung

Die Linie steht — und niemand findet den Fehler.

Wir suchen den Fehler dort, wo er entsteht: an der Maschine. Steuerung, Antriebe, Sensorik und Mechanik — von Technikern, die das SPS-Programm lesen und nicht nur die Fehlermeldung.

Pikett besetzt — jetzt erreichbar +41 79 751 59 83

Warum eine Störung Tage dauert, obwohl der Fehler klein ist

Der Mechaniker sagt, es sei die Steuerung. Der Elektriker rührt das Programm nicht an. Der Techniker des Herstellers kommt in drei Tagen aus dem Ausland. In der Zwischenzeit läuft die Linie im Handbetrieb — oder gar nicht.

Die meisten Störungen liegen genau dort, wo die Zuständigkeiten enden: ein Sensor, der bei Feuchtigkeit prellt und eine Schrittkette blockiert; ein Umrichter, der abschaltet, weil die Mechanik schwergängig wird; ein Sicherheitskreis, der nach einem Waschzyklus nicht mehr schliesst.

Wir kommen mit allen drei Disziplinen an dieselbe Maschine — Automatisierung, Elektrik und Mechanik — und suchen so lange, bis die Ursache feststeht. Bei akutem Stillstand läuft das über den 24/7 Pikettdienst.

Techniker bei der Fehlersuche an einer Produktionsanlage in der Lebensmittelindustrie
Diagnose an der Anlage: Messwerte und Programm statt Vermutungen.
Dokumentierte Einsätze
400+
Reaktionszeit Pikett
<4h
Betreute Produktionsstandorte
11
Erreichbarkeit
24/7

Was wir an der Maschine suchen — und finden

Von der sporadischen Störung bis zum Busfehler: Diagnose auf allen Ebenen, mit Messung und Programmzugriff.

Sporadische Störungen

Die Anlage fällt aus, läuft nach dem Quittieren wieder — und niemand weiss warum. Wir zeichnen Signale über die Zeit auf, statt auf die nächste Störung zu warten, und grenzen die Ursache ein.

SPS-Diagnose und Programmanalyse

Wir gehen online auf die Steuerung: Siemens S7-1200/1500 mit TIA Portal, ältere S7-300, Beckhoff TwinCAT. Bausteine lesen, Verriegelungen verfolgen, Schrittketten prüfen — dort, wo die Fehlermeldung nichts mehr sagt.

Antriebe und Frequenzumrichter

Fehlercodes auslesen, Parametersätze vergleichen, Lastverhalten messen: Umrichter und Antriebe von ABB, Siemens, Danfoss und SEW — inklusive der Frage, ob der Antrieb ausfällt oder nur meldet, was die Mechanik verursacht.

Sensorik, Aktorik und Feldverkabelung

Initiatoren, Lichtschranken, Encoder, Ventilinseln: gemessen statt vermutet. Wackelkontakte, feuchte Klemmen und Kabelbrüche findet man mit dem Messgerät an der Maschine, nicht am Schreibtisch.

Sicherheitskreise und Not-Halt

Anlage startet nicht, obwohl alles in Ordnung scheint: oft liegt es an Sicherheitskreisen nach EN ISO 13849 — Türschalter, Zustimmtaster, Muting. Wir prüfen die Kette und dokumentieren den Zustand.

Bus- und Kommunikationsfehler

Aussetzer auf Profinet oder Profibus, Teilnehmer, die sporadisch verschwinden, HMI/SCADA mit veralteten Werten. Wir messen die Buslast und die Verkabelung, statt Komponenten auf Verdacht zu tauschen.

Geht es nicht um eine Störung, sondern um Programmierung, Retrofit oder Migration: Automatisierung und SPS-Programmierung.

So läuft eine Störungssuche ab

Fünf Schritte vom Anruf bis zur Massnahme, die den Fehler nicht wiederkommen lässt. Den vollständigen Prozess beschreiben wir auf der Seite Ablauf.

  1. Anruf und Vorabklärung

    Am Telefon klären wir das Wichtigste: Was hat sich zuletzt geändert, welche Meldung steht an, wann tritt der Fehler auf. Meistens grenzt das die Suche schon auf einen Bereich ein — und wir bringen das richtige Material mit.

  2. Vor Ort an der Maschine

    Diagnose passiert an der Anlage: Messgerät, Programmiergerät und Werkzeug für Mechanik, Elektrik und Steuerung sind im selben Fahrzeug. Kein zweiter Termin, weil ein anderes Gewerk fehlt.

  3. Ursache statt Symptom

    Wir suchen weiter, bis klar ist, warum der Fehler entsteht. Ein getauschtes Bauteil, das die Ursache nicht trifft, kostet Sie den nächsten Stillstand — und den Ruf der Anlage beim Bedienpersonal.

  4. Zuerst produzieren, dann sauber lösen

    Wenn die Linie stillsteht, hat die Produktion Vorrang: sichere Zwischenlösung, damit gefahren werden kann, danach die dauerhafte Behebung im geplanten Zeitfenster.

  5. Bericht und Vorbeugung

    Sie erhalten einen Bericht mit Fotos, Messwerten und ersetzten Teilen — plus die Massnahme, die den Fehler nicht wiederkommen lässt. Auf Wunsch nehmen wir sie in einen Wartungsplan auf.

Warum Betriebe uns für die Fehlersuche rufen

Wir lesen das Programm

Der Unterschied zwischen Techniker und Automatiker: Wir gehen online auf die SPS, verfolgen Verriegelungen und ändern Parameter — statt die Fehlermeldung abzuschreiben und den Hersteller anzurufen.

Drei Disziplinen, ein Einsatz

Mechanik, Elektrik und Steuerung kommen mit derselben Person ans Werk. Ein Fehler, der zwischen den Gewerken liegt, bleibt bei uns nicht liegen.

Herstellerunabhängig

Wir arbeiten an Anlagen jeder Marke — auch an älteren Steuerungen, für die der Hersteller keinen Service mehr anbietet.

24/7 erreichbar

Pikett-Hotline rund um die Uhr, Reaktionszeit unter 4 Stunden in der Deutschschweiz. 365 Tage im Jahr.

Dokumentiert statt mündlich

Jeder Einsatz endet mit einem Bericht — Messwerte, Ursache, Massnahme. Bei wiederkehrenden Störungen ist das die Grundlage, um das Muster zu erkennen.

Lebensmittelindustrie im Fokus

Wir kennen die Randbedingungen: Hygiene, Waschzyklen, Feuchtigkeit und Reinigungsmittel sind in dieser Branche selbst eine häufige Fehlerursache.

Häufige Fragen zur Störungssuche

Was kostet eine Störungssuche?
Wir rechnen nach Aufwand ab — Stunden, Material, Anfahrt. Eine Diagnose ist nicht planbar wie eine Montage: deshalb halten wir Sie während des Einsatzes über den Stand auf dem Laufenden, statt am Ende eine Überraschung zu schicken. Für wiederkehrende Betreuung erstellen wir eine Offerte mit festem Rahmen.
Können Sie den Fehler aus der Ferne suchen?
Teilweise. Wo ein Fernzugriff eingerichtet ist, lesen wir Diagnosedaten aus und grenzen ein, bevor jemand losfährt. Die Erfahrung zeigt aber: sporadische Fehler an Feldgeräten, Verkabelung und Mechanik findet man an der Maschine, mit dem Messgerät in der Hand.
Arbeiten Sie auch an Anlagen, die wir nicht bei Ihnen gekauft haben?
Das ist der Normalfall. Wir sind herstellerunabhängig und arbeiten an Anlagen jeder Marke — häufig gerade dort, wo der ursprüngliche Lieferant weit weg ist oder die Steuerung als zu alt gilt.
Was passiert, wenn der Fehler während Ihres Einsatzes nicht auftritt?
Dann arbeiten wir mit Aufzeichnung statt mit Warten: Wir richten eine Signalaufzeichnung ein, dokumentieren die Randbedingungen und werten aus, sobald die Störung das nächste Mal auftritt. So verlieren Sie den Fall nicht ein zweites Mal.
Übernehmen Sie auch die Reparatur, oder nur die Diagnose?
Beides. Mechanik, Elektromontage und SPS-Anpassung machen wir im selben Einsatz. Wenn ein Ersatzteil fehlt, sichern wir zuerst den Produktionsbetrieb ab und schliessen im vereinbarten Zeitfenster ab.
Können wir Sie für wiederkehrende Störungen dauerhaft beiziehen?
Ja. Viele Betriebe starten mit einem Einsatz und gehen danach in eine feste Betreuung über — mit Wartungsplan, dokumentierten Zustandsberichten und Pikett-Abdeckung. Der Einstieg ist die kostenlose Vor-Ort-Analyse.

Drei Zusagen — null Risiko für Sie

Kostenlose Vor-Ort-Analyse

Ein Tag bei Ihnen im Betrieb: Situation, Machbarkeit, ehrliche Einschätzung. Ohne Kosten, ohne Verpflichtung.

Pilotprojekt: zufrieden oder gratis

Testen Sie uns an einer Linie. Sind Sie mit dem Resultat nicht 100% zufrieden, zahlen Sie nichts.

Demo-Tag an bestehenden Arbeiten

Wir schliessen einen Tag lang offene Arbeiten ab — kostenlos. Sie sehen unsere Arbeitsweise, bevor Sie sich entscheiden.

Bereit für eine zuverlässige Lösung?

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Jede Stunde Stillstand kostet mehr als der Einsatz, der sie beendet.

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